Aktuelle Themen


Belohnte Geduld

Die Einwohnergemeindeversammlung genehmigte am 30. März 2016 den Bau eines neuen Stegs über den Rhein. Die Suche nach einem Ersatz für die abgebrochene Eisenbrücke dauerte mehrere Jahre. Den Projektwettbewerb gewann vor einem Jahr das Ingenieurbüro Miebach. 2018 hofft man den Steg einweihen zu können.

 

Unter 'Literatur' können Sie den Bericht des Preisgerichts herunterladen.

 

Link: IG PRO STEG

Berichterstattung Aargauer Zeitung und Neue Fricktaler Zeitung am 01.04.2016


Grosser Bahnhof im Kurbrunnensaal

Der Schweizer Heimatschutz verleiht unserer Stadt den Wakkerpreis 2016. Das soll am 18. Juni im Rahmen des Altstadtfestes gefeiert werden.

 

Die Neue Fricktaler Zeitung würdigte die Preisverleihung am 19.01.2016


Modellflugplatz Grossgrüt muss geschlossen werden

Ein jahrelanger Streit ist vom Bundesgericht entschieden worden. Der Modellflugplatz im Grossgrüt muss geschlossen werden. Das bedeutet eine Aufwertung der Naherholungszone im Osten der Stadt.

 

Bericht in der Aargauer Zeitung vom 14. Januar 2015

Bericht in der Neuen Fricktaler Zeitung vom 15. Januar 2015


Wie in Laufenburg Stadtentwicklung betrieben wird

Die beiden Fricktaler Städtchen stehen immer wieder in Konkurrenz zueinander. Manchmal geht es um Standortfragen für Ämter oder Institutionen, dann aber auch darum, wie Politik betrieben wird. In der Neuen Fricktaler Zeitung erschien kürzlich ein Bericht über das Konzept 'Zukunft der Altstadt Laufenburg'. Über die Zukunft der beiden Städtchen wird hier wie dort nachgedacht. Aber auf unter-schiedliche Weise.

Politischer Stil lässt sich grob so unterscheiden: offen und zusammen mit der betroffenen Bevölker-ung oder 'Kabinettspolitik', wo wenige Macher planen und entscheiden und direkt Betroffene ausge-grenzt werden. 

 

So macht es Laufenburg - Bericht in der Neuen Fricktaler Zeitung vom 27.08.2015

 

Laufenburg und Rheinfelden lassen sich nicht 1:1 vergleichen. Aber beide Städtchen sehen sich einer Entwicklung gegenüber, die schon vor Jahrzehnten einsetzte, nicht nur in der Schweiz: Durch den Verlust der Ladengeschäfte für den täglichen Bedarf schwindet die Bedeutung der Kaufstadt in den Kernzonen. Dieser Entwicklung kann sich keine (Klein-)Stadt entziehen.

Wenn die Kernstädte nicht veröden sollen, dann muss der Wohnanteil gefördert werden. Das kommt nicht einfach so von allein, sondern ist für alle Beteiligten eine Herausforderung.

In Rheinfelden ist der Rückgang der Läden noch nicht so stark ausgeprägt wie in Laufenburg. Dennoch ist er unübersehbar, auch wenn Vertreter von Pro Altstadt das gelegentlich gerne anders sehen. Der Strukturwandel muss von der lokalen Politik begleitet werden. Konzepte, die darauf aus sind, die Ent-wicklung aufzuhalten und den Status quo zu zementieren, haben sich längst als untauglich erwiesen. 

Auch in Rheinfelden wird über die Altstadtentwicklung nachgedacht.  Aber ganz anders als in Laufen-burg: nicht offen und zusammen mit den direkt Betroffenen, sondern eben im 'Kabniett'. Dort sind Gemeinderat, Stadtbüro, Rheinfelden-Tourismus, Stadtmarketing und Pro Altstadt vertreten. Interessant ist auch, wer im 'Kabniett' sitzt. Dem einen oder anderen Namen begegnet man mehr als ein Mal. Dieser geschlossene Kreis also hirnt und Sie beschliesst, was wann wie für das Wohl von Rheinfelden getan werden soll. Vom Kanton holt sich das 'Kabinett' Empfehlungen, wie Stadt-führungen auf die zahlreichen Aargauer Städtchen wie verteilt werden sollen und welche Themen sich für die Tourismuswerbung eignen. Direkt betroffene Bewohner der Altstadt bleiben aussen vor. Sie haben - so wohl die Annahme und die Hoffnung des 'Kabnietts' - dann einfach so zu spuren, wie es von der erlauchten Gesellschaft beschlossen wurde.

Fazit: Der Gemeinderat von Laufenburg traut seiner Bevölkerung mehr zu als jener von Rheinfelden. Laufenburg macht das besser als Rheinfelden. 


Neuer Steg - kommt er, oder doch nicht?

Zum Abschluss der Ausstellung für den geplanten neuen Rheinsteg fand in Badisch Rheinfelden eine Podiumsdiskussion statt. Auf deutscher Seite wird das Projekt auch aus einem anderen Blickwinkel gesehen als hier bei uns. Eine nicht geringe Rolle spielt die Finanzierbarkeit. 

Zu Wort kamen die Vertreterinnen und Vertreter der Promoter wie der Internationalen Bauaus-stellung IBA, des Eurodistrikts Basel, des Agglomerationsprogramms Basel. Dann auch der Ingenieur des Siegerprojekts und die Politiker der beiden Rheinfelden.

Den teilnehmenden Bürgern war die Rolle der Zuhörer und Zurkenntnisnehmer vorbehalten. Die Badische Zeitung schreibt: 'Zahlreiche Teilnehmer hatten dazu auch kritische Fragen mitgebracht. Die sollten sie an diesem Abend allerdings nicht loswerden, weil Wortmeldungen nicht vorgesehen waren.'

Immerhin konnten jene, die wollten und entsprechend eingerichtet sind, ihre Fragen über eine Onlinebefragung stellen. Explizit gegen das Projekt habe sich hier niemand geäussert, so die Zeitung.

Die Bedenken unserer badischen Nachbarn sind, wie das Projekt finanziert werden soll, und ob das zulasten anderer Bereiche geht.

Es wird sich zeigen müssen, ob die Veranstaltung dazu beitrug, die Zweifler restlos zu überzeugen.

 

Presse-Berichterstattung zum Podiumsgespräch vom 8. Mai 2015